Wien 8.4.2018 Zeh und Holl


„Leere Herzen“ von Juli Zeh 2017
Eine Vorrauschau in die nahe Zukunft-2025, in ein Europa, in dem die Rechten das Sagen haben, in dem alternative Lebensweisen in die Mitte gerückt sind und etabliert und doch nicht für alle gut und möglich. Eine Gesellschaft, ein Land, eine Protagonistin, die ein Produkt entwickelt: Therapie für Suizidgefährdete. Diese durchlaufen ein Programm in 12 Stufen (hallo Anonyma Alkoholiker) in dem sie wirklich hart abgeklopft werden, um sicher zu stellen, wie es mit ihrem Todeswunsch steht. Bleibt der Kandidat nach der 12. Stufe bei seinem Wunsch, wird er an Organisationen, die ihn als Selbstmordtäter einsetzen, vermittelt. Aber alles gerät aus dem Ruder.
Und am Floridsdorfer Platz "nur schauen" habe ich mir versprochen obwohl es mich magisch angezogen hat und ich wusste ich werde fündig und dann finde ich doch von Adolf Holl "Religionen", in dem er die Begegnung mit Felicitas Goodman, der Professorin, beschreibt und wie es 1981 war, im Fernsehstudio, zu der sechsteiligen Serie "Religionen der Welt" eine Goodman Trance zu machen. Da konnte ich nicht, auf keinen Fall, widerstehen.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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