Wien 14.9.2018 Porträt


Für einen neuen Folder im Zentrum PUUN gabs eine Fotosession mit der Fotographin Daniela
  Mansky. Sie machte von jeder Person mehre Fotos und traf eine engere Auswahl von 6 Fotos. Und welches wähle ich jetzt?  Es ist gar nicht so einfach. Ich habe die Freundinnen von Facebook zu Rate gezogen. Interessant, wer welches Fotos gewählt hat. Ich hatte 3 Fotos vorgestellt. Foto 1 bekam 20 Stimmen, Foto 2 - 14 und Foto 3 - 8. Dann habe ich mir Foto 4 (das obige) genauer angeschaut, vielleicht wird es das. Interessant wie sich in Sekunden der Ausdruck verändert.

 

 

 


  

Wien 13.9.2018 Die hellen Tage


Wie kann es gelingen über einen bezaubernden, poetischen Roman zu schreiben. Ich habe mir „Die hellen Tage“ von Zsuzsa Bánk vorgenommen. Ein Text über Aja, Seri und Karl von der Kindheit an und ihren so unterschiedlichen Müttern. Alle haben sie Verluste erlitten und doch ist das Helle sehr präsent. Das Licht, leichte Beflügelte. Es sind die leichten Schritte in blauen Artistenschuhen, die ich mir vorstelle darf, die leichten Körper, die radschlagend ihre Botschaften senden, die klappernden Schritte mit Holzabsätzen, das gemeinsame Schwingen in einem großen Tuch unter Bäumen, das für einander da sein in einer Ungebrochenheit und Fürsorge.
Das Verändern, das Überschreiten von festgesetzten Normen und eigenen Vorstellungen für die Anderen macht sdie Personen in dieser Geschichte so liebenswert und menschlich. So erzählt Siris Mutter von den tollen Kuchen, die Evì bäckt und endlich kommt mehr, so dringend benötigte Geld, ins Häuschen am Rand der kleinen Stadt.
Es tut mir wohl dieses Buch. Ich fühle mit den Personen mit, auch den Vätern. Aber vor allem sind es die Mütter Eví, Ellen und Maria die ihre Enge weiten und auch für die anderen da sind und ihnen ganz Neues ermöglichen.

Wien 5.9.2018 Bernadetts Verabschiedung


Wir haben uns getroffen und auf Anregung von Hannah habe ich eine Trancereise für Bernadette angeleitet. In der Chiltanhaltung haben wir ihr alles Gute für die Reise gewünscht und sie kontaktiert, sie ein kurzes Stück begleitet. Mein Bild in dieser Trance war das einer steilen weißen Lichtpyramide, an der Spitze die Adlerin flatternd und die Pyramide anführend – in ihr neues Reich.
Jede und jede hatte nach der Trance ein paar Wort in den Kreis zu Bernadett gesagt. Wünsche und Worte der Beziehung. Jetzt frage ich mich, was Angela gesagt hat, ihre Tochter. Ich weiss es nicht mehr. Gut war die Freunde, die ich auch schon ewig kenne, wieder mal zu sehen. Renata hatte zwar bei einer Begegnung gesagt: Aber nicht erst wieder bei einem Begräbnis! Na, ich bemühe mich.
Dieser Abend war eine Mischung aus Ritual, Austausch von Erinnerung, bis zum Anstoßen mit Gin Fizz, weil den Bernadette oft im Dorf- dort wo wir uns trafen- getrunken hatte. Ich habe dort mit ihr Yoga gemacht.

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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