Wien 6.3. 2018 Vorrausschau Frauenzeit

  

Einladungen zur Trance am 8.März ausgeschickt. Diesmal treffen beide zusammen der Heiltranceabend und der Weltfrauentag. Gerade heuer gibt es sehr viele Aktivitäten in Wien, wie Demos und Kundgebungen für Frauen, Mädchen, Migrantinnen, Lesben. Nächtens, so um 22h lässt Bettina Fabian im Hof des WUK - des Werkstätten und Kulturhauses, in einer Feuershow das Feuer speien. Das wird sehr kraftvoll werden.
Und wir, beim Tranceabend, werden in der Haltung der Singenden Schamanin unsere Stimme erheben und die Zellen singen lassen. Ah, und am Freitag 9.März geht es weiter mit Matri-Film im PUUN. Titel "Eine Mosuo besucht eine Khasi". Sehr nett, wenn sich die beiden aus matriarchalen Gesellschaften stammenden Frauen kennenlernen und ihre Gepflogenheiten und Traditionen dazu. Habe ihn natürlich schon gesehen.

Wien 2.3.2018 Forschung zur Trance

STRAHLENKREUZ
Zentrum der Kraft
Ausstrahlend in die Weite
Horizontal und vertikal
Inmitten der kosmischen Wirkung
Sammlung und Verteilung
Einheit und Freude

Ich treffe mich mit zwei Studienkolleginnen, die eher Neulinge mit den Rituellen Körperhaltungen sind zu einer Trance mit Forschungshintergrund. S. möchte fotographisch dokumentieren, wie sich Trance im Ausdruck zeigt. Bin neugierig auf die Fotos.

TOTALER FRIEDE
Ich rassle. Das Rasseln schmerzt im rechten Arm. Die Anwesenheit von S. die Fotoaufnahmen macht, ist eine gewisse Ablenkung.
Mein Thema für die Trance ist Gelassenheit.
Mir ist sehr heiß im Gesicht. Habe Gedanken von Austausch des Gebens und Nehmens, was sich oft in dieser Haltung der Frau von Hluboke Masuvky, aus Südmähren, zeigt.
In der Nachtrancephase werde ich ganz ruhig. Ein blauer Energiestrom fließt von oben herunter. Die Worte kommen: “Tiefe Ruhe“. Tiefe Ruhe“. Es ist ganz still, so als würde die Zeit stehen bleiben.
„All-Einseins-Energie“. Dann geht es in die Breite, löst sich, wird luftig und leicht, heiter, wie ein Lächeln. Es strahlt in alle Richtungen.

 

Dieses Foto zeigt die "Südmährische Göttin", ein Werk der Künstlerin Lydia Ruyle (1935-2017), die ihr umfangreiches Wissen über "Herstory" als 300 beeindruckende "Göttinnenfahnen" gestaltet. Ich hatte das Vergnügen Lydia Ruyle 2012 beim Matriarchatskongress in St. Gallen zu erleben. Eine kleine quirlige Frau mit Blumenkranz im Haar schmückte den Saal mit ihren Göttinnen-Fahnen und führte uns in ihre kraftvollen Bilder ein. Lydia erkrankte 2016 an einem aggressiven Gehirntumor. Der berührende, kleine Film zeigt wie sie von ihrer Familie und Freund*innen Abschied nimmt. Das Original der jungsteinzeitlichen Frauenfigur aus Hluboke Masuvky, in der Nähe von Znymo ist im National Museum in Brno/Tschechien zu sehen. https://vimeo.com/246797621

 

Wien 12.2.2018 Bärinnentrance

Wirbelnder Tanz
Drängt hervor
Stürmt, tobt,
lacht, dreht, wirbelt.
Wirbelt im Kreis
Nimmt dich mit
In ein Lächeln und Lieben
So sei es

Mein Tranceerlebnis - „Bärenkraft für Liebe“
Mir schmerzt ziemlich lange der rechte Arm mit dem ich rassle. Irgendwann spüre ich keinen Schmerz mehr und ES rasselt von selbst. Ich spüre mich auf den Rücken liegend, entweder im Wasser oder in der Luft dahintreibend. Jedenfalls ist es ein Gefühl der Schwerelosigkeit.
Meine Haut arbeitet, kribbelt, brennt. Ich weiß nicht gleich was es ist. Dann spüre ich, dass mir ein Fell wächst. Ich stehe in einem Kreis als Bärin und beginne zu tanzen. Ich springe und wirble vor den anderen Frauen und Männern herum. In der Mitte ist ein Feuer. Ich spüre meine Brust, mein Herz. Stufenartig, wie bei einem tibetischen Tangram geht es in meine Brust hinein.
Es fühlt sich so leicht an, dieses freundlich sein und nicht ärgerlich und wütend. Mit dem Licht der Liebe bin ich eingehüllt. Es ist ein egofreier Zustand, wie meine Freundin Nana es benennt.
Im Moment ist mir nicht vorstellbar jemanden böse oder auf jemanden beleidigt zu sein. Gut ist das.

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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