WV 27.4.2018 Garten


Jetzt ist aber wirklich der Garten dran. Gestern fiel der fein Hopiregen, der die Erde befeuchtet und nicht weggespühlt hat. Meine Paradeisbabys brauchen noch etwas, bevor sie in die Erde kommen. Sorten: Germain Gold (Samen waren von der Nachbarin), Green Zebra von der Arche Noah, habe mal eine Pflanze geholt, ebenso die Black Cherries und die Veni-Vini-Vici. Dann gibt es noch große Fleisch und rote Turbane. Und Ona hilft beim blauen Hopi Mais, alles aus den Samen gezogen. Dem Wein kann ich beim Wachsen zuschauen und die Gänseblümchen wollen es mindestens paarweise. Fuchur ist zufrieden. 
        

WV 26.4.2018 Felicitas Kapitel 3.1

Weiteres Erforschen der Goodman Trance
Bei Felicitas D. Goodman war dieses Labor, in dem sie mit Mitarbeiter/innen und Student/innen forschte, ihr Adobehaus aus selbstgemachten Lehmziegeln mitten im Indianerland in New Mexico, wie es in den 70er Jahren noch hieß.  Von diesen Indigenen, wurde sie aufgenommen und unterstützt, weil vom Augenblick ihrer Ankunft in Cuyamungue, deutlich war, wie sie die alten Begräbnisstätten der Ureinwohner mit Ehrfurcht und Respekt behandelte.
Sie, die als Kind aus ihrem Geburtsland vertrieben wurde, die als Erwachsene in die USA emigrierte, die mit ihrer Übersetzungsarbeit ihre sechsköpfige Familie ernährte, die  ihren Doktor in Kulturanthropologie und Linguistik machte, die jahrelang in einem kleinen Mayadorf in Mexico das Zungensprechen untersuchte, sie die anerkannte Pionierin der Tranceforschung. 
Sie unterrichtete an einer Universität, wurde zu Kongressen eingeladen, viele Forscher/Innen bezogen sich auf sie und seit den 80er Jahren hielt sie in Europa wieder Vorlesungen und machte ihre Zuhörerschaft mit den Rituellen Körperhaltungen, die das Tor zur „anderen Welt“ öffnen, vertraut.  Text aus: Bewusstheit und Kreativität und die Rituellen Körperhaltungen nach Felicitas D. Goodman, Hermine Brzobohaty-Theuer 2018, S: 8.
    
  Fotos von 1998 in Cuymungue NM, Morgengruß auf der "Bridge",  auf der Terasse mit Hündchen, Maskentanz 1995, auf der Kiva.

Weinviertel 24.4.2018 Entdeckung Kapitel 3

Foto: Felicitas D:Goodman in Cuyamungue mit der träumenden Kachina (Hilfsgeist) aus ihrem Buch "Meine letzten 40 Tage".

Entstehung der Rituellen Körperhaltungen – ein Grund zum Feiern
Vor 41 Jahren, 1977, gelang der Kulturanthropologin, Sprachforscherin und Dol-metscherin Felicitas D. Goodman (1914 - 2005), den bis dahin fehlenden, den missing link, für dieses Ritual, zu finden: „Körperhaltung, an das hatte ich noch nicht gedacht“, ruft sie in einem Audiointerview aus.
Zufällig hatte Ihre anthropologische Doktormutter Erika Bourguinon  sie auf einen Arti-kel des kanadischen Psychologen V.F. Emerson hingewiesen, in dem er über die wesentlichen Veränderungen von unterschiedlichen Yogapositionen schreibt, die sich auch auf die psychologischen Ebene auswirken würden (Goodman 1989: 30).
Beim Lesen der ersten Zeilen war es für Felicitas D. Goodman schon klar, dass Körperpositionen, noch dazu, wenn sie mit dynamischen Klängen angeregt werden, einen ganz entscheidenden Einfluss auf den Focus und damit die Wirkung des außergewöhnlichen Bewusstseinszustandes der Trance haben werden. Ihre Annahme war schon damals, dass die Verbindung von Haltung und Klang eine dramatische Veränderung im Körper bewirken würde.
Von dieser Geburtsstunde der Rituellen Körperhaltungen und Ekstatischen Trance an, ging die Anthropologin den manchmal recht ungewöhnlichen Haltungen in den Museen und Kunstkathalogen nach. Zuerst waren es nur eine Handvoll Positionen, im Stehen, Sitzen und Liegen dargestellt, die sie fand. Mittlerweile jedoch, in diesen 40 Jahren seit-her, wurden rund 100 Rituelle Körperhaltungen im „Labor“ untersucht.  Auszug aus: Bewusstheit und Kreativität und die Rituellen Körperhaltungen nach Felicitas D. Goodman, Hermine Brzobohaty-Theuer 2018, S: 7.

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28