Wien 16.5.2018 Regenbogenfest


Es gibt die Möglichkeit des Ausgangs, wenn Eine im Spital ist. Ich habe den für einen Besuch am Abschlussfest der Regenbogenwoche, am Rathausplatz genützt. Bin ein Stück mit Rollator in der Straßenbahn gefahren. Bettina hat mich mit dem Rad begleitet. Da die Innenstadt für den Verkehr gesperrt war, bin ich mit Taxi weiter. Bettina mit Rad, dann haben wir uns vor dem Rathaus wieder getroffen. Und Ona, trotz der unmöglichen Verständigung, auch und noch weitere Freundinnen. Der Rollator schaffte leicht Platz zum Durchgehen. Sonst wäre es eine Wuzelei geworden. Auch ein Bankerl hat er uns verschafft. Ich war dann ge-schafft. Die weiteren musikalischen Lustbarkeiten, wie die von den Weather Girls, den schwarzen Matronen, die es sonst Männer regnen lassen, habe ich dann hinter mir ge-lassen. Ihren Song „Born to be alive“ nehme ich gerne als Motto.
 

Wien 14.6.2019 ich war verhindert

Nicht zu denken, mich an den Computer zu setzen, ja überhaupt mich auf zu setzen. Gelang erst am dritten Tag nach meiner Operation an der Wirbelsäule. Alles war schwierig und schmerzhaft. Eigentlich waren die Schmerze nicht so schlimm, weil ich jede Menge Schmerzmittel verabreicht bekam. Dadurch war ich in einem erhöht, gut stimulierten Zustand. Alles schien mir äußerst interessant. So eine OP Station in einem mittelgroßen Krankenhaus ermöglicht außerordentliche und hautnahe Begegnungen, mit den unterschiedlichsten Menschen, mit den verschiedensten Herkünften, sozialen Stellungen und Wesensarten. Besonders von Letzterem bist du, als am Rücken zappelnder Marienkäfer, besonders abhängig. Ich durfte erfahren, wie das ist, bei jedem Impuls und Bedürfnis von einer willigen und freundlichen Person eine Antwort zu bekommen, wenn ich einen Schluck aus dem Wasserglas brauchte, das Puder vom Nachtkastel für die Haut wollte, das Ohropax, dass wieder weggesprungen war und- und- und. Nach dem Rückenliegen, mich auf die Seite drehen können, Aufsetzen, mit Hilfe und dann alleine stehen und gehen können, lernen aufs Klo zu gehen und sitzend zu essen und zu trinken, nicht zu vergessen, gehe ich schon recht flott mit dem Rolli. Ich habe ein super Einzelzimmer mit weiten, freien Westblick zum Wienerwald. Frei gehen ist noch ein bisschen wackelig. Körperübungen trainieren meine Muskeln. Habe etwas zu stark am Terraband gezogen und jetzt, dummerweise einen Muskelkater im Rücken. Habe ich nicht für möglich gehalten. Die lieben Menschen um mich, die professionellen unterstützen mich und die Freundinnen verwöhnen und erfreuen mich. So sind die Fotos "Verwandlung" entstanden.
  12.+13.6. .       
    14.6.2018

Wien 23.5.2018 Kapitel 5.2.

5.2 Rituale des Lebens
5.2.1 Coatlique – die mit dem Schlangenrock
Im Ritual der aztekischen „Göttin Coatlique“, der mit dem Schlangenrock und dem Knochenschädel, zeigen sich enorme Manifestationen von Energie und Kraft. Die Coatlique wird Erdmutter, auch Urmutter genannt. Über die Jahrhunderte hatte sie eine Hyb-ridisierung mit der katholischen Jungfrau von Guadeloupe erfahren. Die Coatlique mit ihrem erschreckenden Aspekt schützt Frauen und Schutzbedürftige, die Jungfrau von Guadeloupe nimmt alle unter ihren blauen Mantel und beide, die Göttin und die Jungfrau werden in ganz Mexico verehrt.
Themen in der Trance sind: Ausdehnung und Ausdruck, eine markante Manifestation des Daseins. Entstehung, purer Energiefluss, Verwandlung aus dem Ursprung, Verbindung und Vereinigung, Focus der Energie, Angriff, Tatkraft, Bündelung der Kraft zum Schutz, Schutzpatronen der Prostituierten.Text aus: Bewusstheit und Kreativität und die Rituellen Körperhaltungen nach Felicitas D. Goodman, Hermine Brzobohaty-Theuer 2018, S: 17

  
Abb. 18: Coatliquetrance „Stopp und Komm 2015 (H.B.)     Abb. 96: Statue der Coatlique, Mexico City
Drachinnenflügel
Schreie laut
So laut du kannst
Es tönt durch das All
Dehne dich aus
So weit du kannst
Du umschließt die Kraft
Du bist der Anfang, du bist das Ende
Du knotest und bindest
Und löst
Schrei brülle unbändig
So wie du es willst
Schreie die Kraft in die Welt

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28