WV 15.10.2022 Gartenfarben

Meine Nachbarin Rosa ist begeistert vom farbigen Herbst. Wenn sie von ihrer Glasveranda raus schaut, sieht sie die farbigen Blätter vom Wilden Wein in meinem Garten. Auch die roten und gelben Blätter der Isabella Weinranke, die letzten englischen Shropshire Lad Rosen, paar Blätter vom Pfirsichbaum. So schön war es schon lange nicht, meint sie. Ich bin auch ganz erfreut. Folge den Sonnenstrahlen und habe sogar den Sonnenschirm wieder aufgestellt, weil ich am Laptop was schreiben will. Ist nicht so gut gelungen die richtigen Buchstaben zu erwischen. Fuchur sitzt neben mir. Ein paar Trauben habe ich noch hängen gelassen und ein paar Himbeeren auch. Von den großen Papiernüssen ist meine andere Nachbarin ganz begeistert. Im sogenannten Gemüsebeet, sogenannt, weil sich vor allem die Prunkwinde darin windet, gibt es noch ein paar violette Blüten. Es ist schon ein Zauber da herinnen. Und Felicitas Goodman sagte zur magischn Erdkraft: "Die Füße auf den Boden, die Knie gut gebeugt, damit die Erdkraft hochsteigen kann!"

 

 

 

 

       

Wien 7.10.2022 Sonntag ist Wahltag

Ich habe mir im TV die Vorstellung der Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl angesehen. Bei manchen Kandidaten wird mir übel. Überpeinlich, dass sich ein vor der Kamera saufender und im Schritt kratzende Mann als Bundespräsident anbiedert. Dass von sieben Kandidaten 4 Kandidaten rechts geprägt sind ist auch ziemlich beunruhigend und gefährlich. Das wird auch von Politanalysant:innen heute in der ZIB 1 bestätigt.
Den Herrn Wlazky- Arzt und Musiker, finde ich in seiner Frische und Authentizität sympathisch.  Es ist mir jedoch klar, dass ich den amtierenden Bundespräsidenten Van der Bellen wähle. Schon bei seiner Wahl vor 6 Jahren, gegen den rechten Kandidaten und in der Zeit seither, war ich oft froh, dass er dieses Amt innehat.

Wien 3.10.2022 Zwetschken

Zur Zeit esse ich gerne Zwetschkenkompott. Ich fühl mich so gut genährt dann. Mag die Süsse, die Säure den Saft und die Farbe. Für die Geruchssinne ist der Zimt da. Die frischen Zwetschekne mag ich, wenn sie noch etwas prall sind und trotzdem schon süß. Ich erinnere mich, dass ich vor Jahren ins Burgenland zum Neusiedlersee fuhr und von einer Bäuerin am Strassenrand  1 kg Zwetschken  mitnahm. Während ich so dahin fuhr, holte ich mir nach und nach die Zwetscheken aus dem braunen Papiersack, bis er leer war. Sie hatten die richtige Konsistenz und Süsse. Dazu fällt mir ein, dass "Arche Noah", die Initiative für diverse und rare Pflanzen, aufrief, seltene Zwetschensorten bekannt zu geben und zu teilen. Ich hab grad das Bild von Zwetschen/Pflaumen in den unterschiedlichsten Farben und Größen, die die Sinne anregen, vor mir. Wahrscheinlich gehöen die Kriecherln, Ringlotten und Ringloden in diese Verwandschaft. Halt Prunus.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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