WV 21.5. Die gefiederte Schlange




5.1.3 Die gefiederte Schlange

Felicitas D.Goodman beschreibt in „Trance“ (1989), den Mythos, in dem sich die Krea-tur in eine Höhle zurückgezogen hatte und deren Seelensubstanz vom Schamanen hervorgeholt wird um der Erde bei der Fortpflanzung und Vermehrung behilflich zu sein. Der Kreislauf des Lebens, Sterbens, der Darstellung der Substanz des Wesens und die Wiederauferstehung ist Thema. Viel Energie wird in der Trance spürbar und die Gefiederte Schlange, die Schlange mit den Federn oder die Drachin, zeigt sich manchmal dabei. In den Graphiken zeigt sich diese vertikale Achse des Weltenbaumes, ebenso die Polaritäten von rund und eckig, (Beispiel: mäanderndes Labyrinth), mit energieumfluteten Frauengestalten und mit Fruchtbarkeit anregenden Pflanzengeistern.

Abb. 16: Graphik Gefiederte Schlange (H. B.) 
            

Abb. 17: Tonstatuette Vinca

Tanz in der Mitte
Wild und frei bewegt sie sich,
Drehend und wirbelnd.
Sie ist umgeben von den verkörperten Urkräften.
Sie ist geschützt, gestärkt, verbunden und frei.
Sie ist die sich bewegende Nadel am Kompass.
Der Bogen ihrer Achtsamkeit spannt sich weit
Über den Horizont,
Von Anbeginn zu Ewigkeit.

Text aus: Bewusstheit und Kreativität und die Rituellen Körperhaltungen nach Felicitas D. Goodman, Hermine Brzobohaty-Theuer 2018, S: 15

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