Wien 2.12.2029 Weinen

In den letzten Tagen wollte ich immer wieder gerne weinen. Ich hatte diesen Zustand auch kürzlich in der Trance der Bärin. Ein Weinen ohne Kränkung, das ist wirklich gut, ein Weinen mit fließenden Wassern, so wie die Frau von Dolni Véstonice, die Linien von den Augen zu den Brüsten hat. Es ist eine Berührung, die in bis in die Zellen reicht und sie erschüttert. Dem Körper und dem Zellenzwischenraum Raum gibt und die Energie fließen lasst.
Mit diesem Energiebewegungen tritt der Körper, die Gefühle und die Gedanken hervor, werden klar und deutlich und konturiert. Das Eigentliche zeigt sich. Wer/welche bin ich, die ich bin. Tränen, ohne Schuld und ohne Scham. Keine (Verlust) Angst und keine Wertlosigkeit. Ein Tränen fließen lassen, voll Erleichterung.
Bei Marija Gimbutas, der großen Archäologin aus Lettland, lese ich in „Die Sprache der Göttin“, das schon im Jungpaläolithikum, also von 10.000- 30.000, die tiefe Symbolik der Augen als eine göttliche Quelle, vergleichbar den Brüsten und dem Mund der Göttin verstanden  wurde.
In der ältesten (28.000 Jahre) Frauenfigur aus Erde und Knochenmehl) (Abb.86) die 1 1/2h Fahrzeit, nördlich von Wien gefunden wurde, sind diese Wasser des Lebens, von den Augen hinab zu den hängenden Brüsten eingraviert. Die 8 Linien teilen sich in zwei Ströme von 4 Linien, je auf einer Brust.

Wien 26.11.2019 Statuette aus Willendorf N.Ö.

 „Im Busen sitzen die Musen, in der Brust sitzt die Lust! Margit Bodhalek 
Diesmal werden wir beim Brustheilseminar, mit der rituellen Körperhaltung der Frau von Willendorf, in den veränderten Bewusstseinszustand treten. Die Statuette der Willendorf, vor 110 Jahren in der Wachau entdeckt und vor rund 30.000 Jahren aus Stein gefertigt, ist so etwas wie das weibliche Idol von Österreich. Ihr Kopf ist geneigt und mit einem in einer Spirale endenden Netz, das auch ihre Augen verhüllt, bedeckt. Ihr Körper ist voluminös mit schweren Brüsten, runden Bauch und Pobacken. Sie  stellt damit nicht schlicht Fruchtbarkeit dar, sondern einen Teil des kosmisch, planetaren Universums (laut Marie König). Als rituelle Körperhaltung begeben wir uns in dieses Neigen des Kopfes und das Berühren der Brüste, die am Brustansatz aufliegen. Eine Besonderheit bei der 11 cm großen Kalksteinplastik sind eine Zick-Zack Gravierung am Handgelenk, die wie ein Armschmuck aussieht und die ausgearbeiteten Finger. Sie war mit rotem Ocker bemalt, Rot, der Farbe des Blute und des Lebens. (Das abgebildete Foto stand 2017 vor dem "Venuskabinett" im Naturhistorischen Museum in Wien, zum Zeichen einer Brustkrebskampagne.)

 

 
 

Wien 16.11.2019 Ritual in der Bärinnen/Bärenhaltung


Verbundenen Welten
Oben und unten
Gemeinsam im Kreis
Jede und jeder für sich
In Größe und Anmut
Ein Lächeln ist ein Geschenk
Sanftheit – Demut – und Hingabe
Die Begleitung
Ein Dank an uns alle
Wird zum Freisetzen der Kräfte
Gemeinsamkeiten in der Bärinnenhaltung.
Ruhe, Kraft, Weite, weites Land, Grün, Frische, Schutz, Hitze/Transformation, Bild vom ewigen Raum, Wasserfall, Blau, Bärin als Heilerin in ihrem gesamten Sein und Ebenen, Begräbnis vom Altem, Annehmen des Loslassens, Kummer-los, das Kummerlos, ohne Kummer sein.

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28