Wien 16.7.2018 Schlussfogerung Kap. 6


Kapitel 6 Schlussfolgerung: Bewusstheit und Kreativität und die Rituellen Körperhaltungen nach Felicitas D. Goodman
Seit jeher suchen Menschen sich auszudrücken. Eindrucksvoll Zeugnisse finden wir an Höhlenwänden Spaniens und Frankreichs, an Felswänden der Sahara und Australiens. Figürliche Funde geben eine Vielfalt des inneren und äußeren Kosmos der frühen Menschen wieder. Dass dieses sich Ausdrücken in einem engen Zusammenhang mit Bewusstsein und der Verbindung zum Überpersönlichen und damit zu außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen steht, habe ich versucht in den Kapiteln über die drei Künstle-rinnen aufzuzeigen. Im zweiten Teil meiner Arbeit widme ich mich der Ekstatische Trance, die durch rituelle Körperhaltungen hervorgebracht wird. Anhand der zitierten wörtlichen und graphischen Beispiele, wird ein Einblick in die allumfassende positive Wirkung dieses bewusstseinsverändernden Weges aufgezeigt.
Zwei Bereiche hätten ich gerne noch genauer angeschaut, wie die der Entstehung von inneren Bildern, ohne externe Drogen und die Wechselwirkung von Bildern auf Körper und Psyche. Das andere ist die Wirkung des sogenannten morphogenetischen Feldes. Damit meine ich die vernetzten Bilder und Erlebnisse, die in der Trance erfahre werden, wenn gemeinsam das Ritual vollzogen wird.
Weiters ist die Möglichkeit des Einsatzes in der Gesundheitsprävention ein noch zu hinterfragendes Thema.
Abschließend sei noch betont, dass laut indigener Lehren es erst das manifeste Mitbringen aus der anderen Wirklichkeit, sei es durch Schreiben und Zeichnen, ermöglicht, die erlebten, schönen und aufregenden Inhalte, im alltäglichen Bewusstsein zu verankern.  Dadurch bleibt es nicht nur beim momentanen sinnlichen Erleben, sondern dadurch erst können die ungewöhnlichen Erfahrungen, auch sinnvoll und nachhaltig umgesetzt werden. Text aus: Bewusstheit und Kreativität und die Rituellen Körperhaltungen nach Felicitas D. Goodman, Hermine Brzobohaty-Theuer 2018, S: 19.

Wien 13.7.2018 Schreibende Nöstlinger

Seit vielen Jahren lese ich Christine Nöstlinger. Ihre Kinderbücher und auch anderes wie " Iba de gaunz oamen Frauen". Schon Ende der 70er habe ich mich von ihrer Sprache erkannt gefühlt. Wenn sie beispielsweise schreibt, wie in einem Wiener Gemeindebau, am selben Wochentag um halb eins zu Mittag, alle Hausfrauen am gleichen Küchenblock den gleichen Spinat aus dem Packerl kochen. (und ich im 8 Stock in der Küche eines fast Gemeindebaus stehe) Vielleicht hatte das eine der notwendigen Sprengkräfte aus der Enge konservativer Zwänge auszubrechen. Und sie hat vielleicht für viele die richtigen Worte gefunden. DANKE Christine Nöstlinger!

Wien 11.7.2018 mehr Energie


Wenn ich mehr Energie hätte, dann…..
Dann würde ich einen spannenden Blog Beitrag schreiben. Aber so….
Bin weitgehend müde und habe kleine Energiefenster. Und doch tut es so gut, quasi der Kreativität einen Spielraum zu geben. Bislang führte das zu Möbelumstellungen in zwei Zimmern und ein paar Fotos im Garten. Das andere spielt sich derweilen im Kopf ab. Ein wunderschönes rotes Kleid wurde genäht, die Bilder sortiert und mit den Gedichten verbunden. Eine Kurzreise nach Znojmo ins Archäologische Museum und nach Brno ins Anthropos Museum genossen. Eine gute Übersicht über die Texte durch Archivierung ermöglicht. Alles sehr befriedigend!
    

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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