WV 3.11.2023 Noch Sonne und Farben

Grippaler Infekt zwingt, gleichzeitig ermöglicht mir wieder in Klausur zu gehen. Meinen üppigen Aufgaben für die Sozial-und Kulturanthropologie nach zu kommen tut das gut. Mein Assistent ist bereit. An meiner Seite auf einem alten Schaffell liegend stärkt er mir den Rücken. Kurze Schnupperphasen im Garten. Der leuchtet farbig dahin. Die Wiese ist wie ein Teppich in gelb, orange und rot. Einige Isabella Trauben hängen noch. Nasche im Vorbeigehen dran. Die Himbeeren sind jetzt wirklich dahin. Hab ein paar und auch Dirndeln in Schnaps eingelegt. Winterstamperl (auch Herbst). Zudem ist mir endlich - oh wonder - gelungen einen Radio im Stall, wo ich arbeite, zu aktivieren. Bin ja Radiohörerin. Eben über das Klezmerfestival in Wien. Die Arbeit über Dios de Muertos hat gut getan. Spüre gerne hin. Meine Tante, sie wurde unglaubliche 96 Jahre alt, hat sich verabschiedet. Sie wollte es jetzt auch. Als ich sie zuletzt sah, war es schön, sie so munter und pfiffig zu sehen.
Jetzt gehe ich das Thema Identität, Rassismus an. Lese Text „Schwarze Haut und weiße Maske“ 1952 von dem Psychiater und Theoretiker Franz Fanon. Höre ein Interview mit Mithu Sanyal. Autorin von Vulva, die Enthüllung.

    

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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