Wien 6.3.2013

MARCHAL ART

Kommst du in Bewegung
Kreisend, schwingend
Die Klinge schneidet durch die Luft
Zerschneidet Bande und klebrige Netze
Gibt dich frei, den uralten, ureigenen Drehungen, Kreisen, Arabesken
Ein Muster des Klanges
und der gewusst gespürten Bewegung der Klinge
Du führst sie mit leichter Hand
drehst dich wirbelnd
in deinem eigenen Zentrum
und bist EINS

Wien 4.3.2013 Mehr vom Leben

I don´t know what I think

Until I read what I say

Flannery O´Conner

Mir geht es manchmal ähnlich - gehts mir manchmal ähnlich? Bin schon erstaunt, erfreut wenn ich manchmal das von mir geschriebene lese. Überrascht. Der Denkprozess wird angeregt und in Bahnen und in Fluss gebracht. Dem Denken tun Anstösse gut.

Heute wurde ich von Mel angestossen. Sie hatte mich eingeladen bei der ersten Folge der neuen TV Reihe „Mehr vom Leben“ Gästin zu sein. Mel ist die quirlige, welt- und herzoffene Gastgeberin, die zu gemischten Themen des guten und überhaupt Lebens einlädt und Peter Pansky, ihr Partner ist der bodenständige Hausmaster. Die Hunterln haben sich auch getummelt. Hat Spass gemacht. Schön war auch eine Rituelle Körperhaltungssitzung anzuzeigen. Da die Kamera nicht aufgenommen hatte, mussten wir die Rasselsequenz nochmals filmen und da konnte ich mich mehr einfühlen. Danach konnte ich mir dann auch vorstellen und hatte auch Lust, vor der Kamera in Trance zu gehen, ganz seriös und in Kontakt mit mir. Spannend. Mal sehn wie das am Bildschirm wirkt und ob das mir essentiel Erscheinende rüberkomt.  Zu sehen Freitag um 20.30, Sender W24. Geht auch online anzuschauen. http://www.w24.at/Mehr-vom-Leben-mit-Mel-Merio/781638

 

Wien 2.3.2013 Meret und Frida

Höre gerade im Radio bei „Diagonal“  die Ankündigung für die große Meret Oppenheim Werkschau. Anlässlich Oppenheims 100-jährigen Geburtstags wird die erste posthume Retrospektive ab 21.März im Kunstforum in Wien gezeigt. Lese von einem ihrer Credos: »Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen«.

„Diagonal“ ist informativ, breit, vielschichtig. Eine Beitrag über die Benennung von Künstlerinnen. Früher würden sie verschwiegen, vergessen und ignoriert, heut werden sie mit Vornamen genannt, Atemisia, Frieda die Schmerzensreiche, Meret die Ausnahmekünstlerin. So werden Künstlerinnen einverleibt und verniedlicht. Wer spricht den eigentlich von Pablo?

Lese über den Kommentar von Julia Voss in der FAZ über die Eiszeitaustellung in London indem sie Bezug immt auf die Bennenung der weiblichen Statuetten. Warum die Bezeichnung Venus für weibliche Figuren? Oder warum besser nicht. Doch lieber die Beschreibung "die Statuette einer Frau", wie es in diese Ausstellung praktiziert wird? Ist die Bezeichnung "Venus" zu objekthaft? Wird die Objekthaftigkeit zu sehr betont. Oder ist der Name Venus tradiert genug um die Göttin arin zu erkennen? Silvia meint ja, für sie schon.

Bild: Die weisse Büffelfrau 

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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